Die wichtigste Mitarbeiterin unseres Unternehmens fliegt!biene start

Wir verlieren momentan eine der wichtigsten Mitarbeiterinnen unseres Unternehmens!
Die Biene scheint förmlich von der Bildfläche zu verschwinden. Dabei ist sie mit der Grund dafür, warum wir die schöne Flora um uns herum betrachten und genießen können. Warum die Biene mittlerweile so bedroht ist, ist nicht monokausal zu erklären und zum Teil unklar. Deshalb muss auf dieses Thema mehr Aufmerksamkeit gerichtet werden! Das dachte sich auch unser Kunstlehrer und Kunst-Additumsleiter Jürgen Heinert am Theresien-Gymnasium München. Damit stand die Idee fest: Eine überlebensgroße Biene musste her! Wenn das nicht mal ein Hingucker wäre!

Also ans Werkeln, fertig, los! Sowohl Motivation als auch Utensilien und Materialien waren zu Beginn vorhanden. Doch schon bald ging es immer langsamer voran, irgendetwas hemmte das Wachstum der Biene und von Woche zu Woche wurden die Probleme immer größer – im wahrsten Sinne des Wortes: Die Beine waren nicht im richtigen Winkel zusammengebaut worden, der Thorax musste stabilisiert werden, der Hinterleib schien zu klein zu sein und der Kopf musste voluminöser werden! All das trug dazu bei, dass die Biene zwischenzeitlich in Zeit und Raum eingefroren zu sein schien.
Es ging nicht weiter.

Dann kam ein neuer Motivationsschub, bei dem der Bund Deutscher Kunsterzieher eine Rolle spielte: Beim BDK-Wettbewerb „Kunst vermitteln 2019" wurde unser Konzept der „Riesen-Biene" als Preisträger mit einem Geldpreis ausgezeichnet! Jetzt mussten wir liefern!
Es ging weiter.

Wie wäre es, noch eine Gasmaske dran zu bauen, um wirklich auf das Problem aufmerksam zu machen? Im Plenum wurde diskutiert, hier ließen sich die Unstimmigkeiten ausradieren. Als klar wurde, wie viel Zeit wir im Kunst-Additum noch hatten, fing die Motivation, dieser Biene gerecht zu werden, neues Feuer. Raschen Schrittes wurden alte Sorgen erledigt, neue Probleme ohne Umschweife gelöst und die Zielgerade anvisiert.

Ich bin froh, Ihnen sagen zu können, dass unsere Biene nun „fliegt". Den ersten Flug machte sie mit uns aus dem Kunstraum bis zur Wiese am Kaiser-Ludwig-Platz vor unserer Schule.

Wir hoffen mit unserem Projekt zumindest ein bisschen dazu beitragen zu können, dass unsere fleißigen Freunde weiterhin unsere Erde bevölkern.

Rrezarta Muriq, Q11, Theresien-Gymnasium München

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