Schüleraustausch mit Frankreich (Sarreguemines)

 
Sarreguemines
Sarreguemines
Lycee
Lycée Jean de Pange
Strassburg
Straßburg

Nancy

Nancy

Vom 01. bis zum 08. April 2014 fuhr der französische Teil der 10. Klassen, gemeinsam mit ein paar Schülern des Moosacher Gymnasiums, in die kleine Stadt Sarreguemines in Lothringen.

Neben dem Besuch der französischen Partnerschule „Lycée Jean de Pange", an dem die deutschen Austauschschüler an diversen Unterrichtsstunden teilnehmen durften, haben wir über die Woche verteilt, gemeinsam mit den französischen Austauschüler/innen, die beiden Städte Straßburg und Nancy und die kleine Region Pays Bitche besichtigt.

Straßburg hat den meisten besonders wegen „des vielen guten Essens", das in all den Patisserien, Eisdielen, Bäckereien und kleinen Restaurants angeboten wurde, gefallen. Aber auch die Schifffahrt, der Spaziergang durch die Altstadt und das Straßburger Münster waren sehr schön. In Nancy haben wir in kleinen Gruppen ein Jugendstilmuseum besucht sowie eines für moderne Kunst. An einer Führung durch die rue Felix Faure (besonders bekannt wegen ihrer typischen Jugendstilarchitektur) haben wir auch teilgenommen.

Einige nutzten dies, um noch Material für ihre Projektarbeiten zum Thema „Art Nouveau" zu sammeln, an denen die deutschen Schüler neben ihrem Austausch arbeiten sollten. Zwischendurch hatten wir ein wenig Freizeit, in der wir selbst ein bisschen die Stadt erkunden konnten. Am Abend fuhren wir mit dem Bus wieder zurück nach Sarreguemines, erschöpft, aber trotzdem noch wach genug, um die ganze Fahrt über deutsche sowie französische Schlager zu singen, was dem Busfahrer besonders viel Freude bereitet hat...

Das Wochenende verbrachte jeder Schüler bei seiner jeweiligen Gastfamilie. Viele nutzten ihren freien Samstag, um ihn im nur eine halbe Stunde entfernten Saarbrücken zu verbringen. Andere gingen ins Kino, zum Bowlen, Paintball- spielen, oder sie unternahmen Tagesausflüge, sodass es am Montag einiges zu erzählen gab. Am selben Tag ging es noch ins Pays Bitche, wo wir zunächst den „Simserhof", ein Bunkersystem aus dem 2. Weltkrieg (die sog. Maginot-Linie) besichtigten.

In zwei Gruppen aufgeteilt bekamen wir eine Führung durch den Hauptteil des heute noch original erhaltenen Bunkergeländes. Mit vielen interessanten Einzelgeschichten, Bildern, Kurzfilmen und original erhaltenem Material vergingen die wenigen Stunden, die wir dort verbrachten, wie im Flug, und schon saßen wir wieder im Bus auf der Fahrt zum nächsten und letzten Museum. Ausgestellt waren diesmal Werke des berühmten Jugendstilschmuck- und Glaskünstlers René Lalique.

Den letzten Abend verbrachten die Schüler entweder bei ihren Gastfamilien oder zusammen in kleinen Cafés der Stadt. Am nächsten Morgen stiegen wir dann sehr früh in den Zug nach Hause.

An dieser Stelle noch ein ganz herzliches Dankeschön an Frau Nitsch und Frau Reineck, die uns nicht nur während des Austausches begleitet, sondern uns diesen erst ermöglicht haben! Insgesamt war es ein kurzer Austausch, mit einer kleinen Gruppe, in einer kleinen Stadt, aber dafür umso schöner.

 

 

 

 

 

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